Minus zwei

Handschriftliche Notizen, im blauen Buch gelesen. Da hatte ich noch keinen Computer. Hin und wieder war ich zu Spieleabenden eingeladen. Pitfall war das bevorzugte PC-Spiel. Heute gibt es davon Neuauflagen und das Original ist schwer zu kriegen. Es hat heute Kult-Status.

Mehr lässt sich mit meinem Kopf zur Stunde nicht anfangen. Ich mache meinen Einkauf nebenan im Supermarkt und sitze dann wieder mit meiner Hohlnuss auf dem Sofa und esse ein Rhabarberbaisé zum Nachmittagskaffee. Mehr ist einfach nicht drin.

Und draußen ist nach wie vor alles einheitlich grau.

Ich zeichne, drei neue Skizzen kommen in die Ablage, zwei davon schicke ich weg. Dann bin ich schon wieder viel zu müde und schalte das TV an.

***

Julia Cameron sagte in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“, man/frau solle sich nicht so viel Gedanken um das Ergebnis beim kreativen Arbeiten machen, weder vorher noch hinterher, die Beurteilung stünde einem eigentlich nicht zu. Da wären später genug andere Betrachter, die sich Gedanken dazu machen. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich mit einem konkreten Plan anfange zu zeichnen und dann am Ende auf ein völlig anderes Ergebnis schaue.

Ich wollte einen kleinen rotbunten Stein zeichnen, mit Aquarellstiften. Auf halbem Wege merkte ich, dass ich für diese Aufgabe besser die flüssigen Aquarellfarben gewählt hätte, mochte aber die Arbeit nicht abbrechen. Als ich die Stifte endlich beiseite gelegt hatte und ich das Bild hin und her drehte, war vom Stein nicht mehr viel zu erahnen.

Hier ist das Ergebnis:

Da hat die Fantasie doch wieder zu tun…

 

Minus vier

Minus vier Grad – um 09:30 fährt drüben der Bus ab. Ich fahre mit, zu meiner Ärztin. Wegen der Rückenschmerzen. Eine Busfahrt kostet jetzt zwei Euro, zehn Cent mehr für eine gute halbe Stunde Fahrt durchs Stadtgebiet. Dann noch einige hundert Meter zu Fuß, an der Uni vorbei, um dann ohne Termin mehr als eine Stunde im Wartezimmer zu verharren. Bevor ich auf meinem Stuhl einschlafen kann, werde ich aufgerufen. „Tut`s hier weh?“ Autsch, ja genau da. Nicht die Bandscheiben, ich werde aufgeklärt, bekomme Rezept und ein Attest für die Schule und mache mich auf den Rückweg durch die immer noch graue und feuchte Luft. An der Uni ist es lebendiger und der Bus füllt sich mit Studenten, die über ihre neuen Studiengänge und ihre Wochenendheimfahrt sprechen. Im Rücken zwickt es bei jedem Schaukler. Froh, wieder daheim zu sein. Und das Medikament macht kurz nach der Einnahme Magenschmerz. Zum Glück nicht lange, es reicht, dass mich der Winterblues erwischt hat. Mittagsschlaf, fast zwei Stunden, die Tabletten machen offensichtlich auch müde. Nach dem Aufwachen muss ich mich zwingen aufzustehn, Münchhausen-Methode: am eigenen Schopf heraus ziehen.

Jobangebot

Mir wurde ein Job angeboten:

Um was es nun aber genau geht, war der Seite nicht zu entnehmen, ohne vorher private Daten wie Vor- und Zunamen oder E-Mail Adresse anzugeben.
Ich habe die im Impressum angegebene Adresse in die Suchmaschine eingegeben, erhielt eine Menge Angebote von Amerika bis Schweiz und dazwischen fand ich diesen Link, der zu einem Forum führt, dass sich mit Online-Marketing und seinen schwarzen Schafen befasst:

www.thg4ever.com/

Möglicherweise ist das auch für euch interessant zu lesen, wie Firma Schneeball & Co. so arbeiten. Und zum Lachen findet man/frau auch etwas.

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