Am 10.Januar 2009 etwas über mich – mehr in Bildern, als in Worten – für Besucher, die regelmäßig mein ABOUT ME oder Tagebuch lesen sicher kein Problem heraus zu sehen, was die Bilder über mich aussagen. Für den, der zum ersten Mal auf diese Seite schaut, erhebt sich wohl die Frage „Was will der Künstler mir damit sagen?“
Eigentlich nix besonderes, vielleicht, dass ich zu viel allein bin, dass ich mit Bäumen spreche, zu selten da hin gehe, wo viele Menschen sind…
Mir fehlen zur Zeit einfach die Worte, der Dauerschmerz seit Sylvester vertreibt gute Gedanken, die im hintersten Winkel meiner grauen Windungen warten könnten. „Und weil ich endlich mal wieder einigermaßen aufrecht gehen kann und die Sonne so herrlich scheint, mache ich einen kleinen Spaziergang am nahegelegenen Flötenteich“, dachte ich am Nachmittag laut vor mich hin und zog die Lederstiefel an.

Begrüßung am Flötenteich – mit Sonnenschein hinter einer Marmorskupltur.
Mir kribbelten die Finger, nicht von der Kälte, sondern wegen der Schmiererei auf dem edlen Stein: ich hätte sie am liebsten gleich abgeschrubbelt. Wie schön wäre dieser Vogel ohne Farbgekleckse…
Spaziergang an der frischen Luft tut gut, aber die Müdigkeit steckt noch immer in den Knochen. Erstaunlich wenig Leute unterwegs, ich hätte gedacht auf ein munteres Völkchen von Schlittschuhläufern und Spaziergängern zu treffen. Also doch nicht ganz die Einsamkeit suchend…

Auf dem Heimweg traf ich diesen Baum, eine Linde. Entlang der Straße stehen viele der Art, aber diese hatte ein außergewöhnliches Muster in ihrem Stamm. Erinnerte mich ein wenig an einen Reißverschluss… oder ein Gesicht…




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