Unsere Arbeitslosenselbsthilfeorganisation wird boykottiert

schriftzug am ALSO-Gebaeude

Verwaltung will die Förderung der ALSO kippen

Die
Verwaltung der Stadt Oldenburg hat in ihrem Haushaltsentwurf für 2009
die Finanzierung der ALSO auf Null gesetzt. Der NWZ konnten wir
entnehmen: wegen des „Reizklimas“. Im „Hunte-Report“ vom 05.10.2008
wird Oberbürgermeister Dr. Schwandner mit den Worten zitiert: „Wir
haben Probleme damit, eine Einrichtung zu unterstützen, die gegen die
Stadt in Form der ARGE arbeitet. Die Politik soll darüber entscheiden.“Wir fragen uns, aufgrund welcher Informationen die Verwaltung zu ihrem Urteil kommt… ganzer Artikel hier (18.11.08 aktualisiert)!

Schulfonds der Stadt Oldenburg!

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in den Haushalt 2008 neben
anderen sinnvollen freiwilligen Leistungen auch einen Schulfonds für
Kinder aus Geringverdiener- und Alg2-Haushalten eingestellt, der noch einmal aufgestockt wurde. Weitere
Informationen und Antragshinweise hierzu finden sich hier …

ALSO-Website

 

Seit 1982 gibt es unser Arbeitslosenselbsthilfe-Zentrum.
Wen`s interessiert, der kann die Historie hier nachlesen: Alte ALSO-Website
Noch gar nicht vergessen die Aufregung um die Schließung unseres Frauenhauses oder die Schikanen gegen die Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen, von den Protesten gegen den Bau eines Einkaufszentrums an der Fußgängerzone ganz zu schweigen, stellt sich die Stadt ein neues „Armutszeugnis“ aus.
Aber Milliarden Euro in den Bau einer Trasse nach Wilhelmshaven stecken für einen Jade-Weser-Port, der genau so umstritten ist, wie vieles andere.

Nun, was soll man auch erwarten? Wenn Berlin es so asozial vormacht und dem kleinen Bürger mit Müh und Not mal gerade eine Abwrackprämie schenken kann oder ein erhöhtes Wohngeld mit anscheinend nur dem Hintergedanken, ein paar „schöne Zahlen“ als Rechtfertigung und/ oder Lockmittel für die nächste Wahl präsentieren zu können.
Mir ist eigentlich dauernd schlecht von diesen Aktivitäten unserer Politiker.

Ich habe das Wochenende damit verbracht, mich abzulenken von dem beißend ohnmächtigen Gefühl im Bauch, dass die Agentur für Arbeit zu verantworten hat. Mein Widerspruch ist in der Bearbeitung, ich rätsel noch immer darüber, was mit „weiterführender Begründung“ meines Widerspruchs gemeint sein könnte.

Am Montagmorgen ein langes Telefonat mit meiner Hausverwaltung, die mir die Originale der Ablesefirma zusenden wird und im Hinblick auf die beschlossene Preissenkung unseres Energieversorgungsunternehmens meinen neuen Abschlag um etwa 25 Euro senkt. Aber das ist ein Tropfren auf den heißen Stein.

Ich habe einen Termin bei der Verbraucherzentrale Mitte des Monats bekommen, um die Betriebskostenabrechnung zu prüfen. Ich erfuhr gestern von meinem Nachbarn nebenan, dass er für sein kleines Zimmer 300 Euro nachzahlen soll. Er ist gestern ausgezogen. Zum einen kann ich für den Mieterbund den Jahresbeitrag nicht zahlen, zum anderen würden sie meinen aktuellen Fall nicht übernehmen, weil schon Aktivitäten laufen. In einem Hilfe-Buch bei der Verbraucherzentrale konnte ich einiges zum Thema Heizkosten nachlesen und es sieht so aus, als müsse in unserer Wohnanlage anders abgerechnet werden, weil die Zuleitungen von der Heizungsanlage zu den Heizkörpern in den Wohnungen nicht isoliert sind und jede Menge Energie auf diesem Wege vom Kellergeschoss bis zur dritten Etage (mit zwei Wohnungen pro Etage) verloren geht. Auch Wände und Dach sind offensichtlich nur ungenügend isoliert.

Zur Zeit stützt sich meine Hoffnung darauf.

Adressen von unterstützenden Anwälten habe ich bei ALSO bekommen, Antragsformular für Beratungs- und Prozesskostenhilfe habe ich herunter geladen. Weil das Amt tatsächlich meinen Regelsatz gekürzt hat, ist mein Schuldenposten wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr habe ich sowohl die 36 Euro, die das Arbeitsamt für meine Wohnung nicht zahlte, versucht aufzufangen, als auch die fehlende Miete vom März 2008 abzustottern, was bis auf 90 Euro gelungen war. Die ARGE hat alles kaputt gemacht.

Morgen sitze ich im Plenum bei der ALSO, öffentliche Vorstellung als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Wenn ich das Gelernte aus der kaufmännischen Weiterbildung hier einbringen kann, erfüllt mich wenigstens das mit ein wenig Genugtuung.

 

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

aus: BMJ – Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe
www.bmj.bund.de/ 

„Wie erhält man Beratungshilfe?

Das fragt man sich, wenn das Geld allzu knapp ist und Probleme auftauchen, die man allein nicht mehr in den Griff kriegt.

Bei Fragen rund um die Wohnung hilft der Deutsche Mieterbund, sofern man dort Mitglied ist (kostet etwa 60 € im Jahr). Die stellen dann ggfs. auch einen Anwalt.
Bei Fragen um Energiekosten-Abrechnungen hilft auch die Verbraucherzentrale weiter.
Wenns komplizierter wird, begibt man sich zum Amtsgericht und fragt einem Rechtspfleger Löcher in den Bauch.
Man geht zunächst zu seinem Amtsgericht, schildert dem/der für die Beratungshilfe
zuständigen Rechtspfleger/Rechtspflegerin sein Problem und legt seine persönlichen
und wirtschaftlichen Verhältnisse dar. Das Amtsgericht kann durch eine sofortige
Auskunft oder einen Hinweis auf sonstige Beratungsmöglichkeiten selbst beratend
helfen. Sonst stellt es einen Berechtigungsschein aus. Mit diesem Berechtigungsschein
kann man einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin eigener Wahl aufsuchen.
Man kann auch direkt zu dem Rechtsanwalt/der Rechtsanwältin gehen, dort seine
persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse darstellen und um Beratungshilfe bitten.
Der Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe kann dann nachträglich schriftlich beim
Amtsgericht gestellt werden.
Rechtsanwälte sind zur Beratungshilfe verpflichtet. Sie darf nur im Einzelfall aus
wichtigem Grund abgelehnt werden.“

 

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