Sind natürlich gänzlich unterschiedlicher Natur, die einen konservativ und beschwichtigend, die anderen…nun ja, man kennt das Spiel.
Wir waren gestern morgen zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt, aber das bisschen, was ich von meinen Kollegen hörte, die in Berlin dabei waren, genügte mir, um mich nicht „allein gelassen“ und mehr zu denen hingezogen zu fühlen, die nicht so konservativ sind. Das hab ich nun mal freundlich ausgedrückt.
Dass sich in Berlin die „Ausschreitungen“ am Rande der Demo abspielten – klar, ernsthafte Leute, und das dürften die meisten gewesen sein, brauchen keine Ausschreitungen dieser Art. Die Stimmungmacher haben zwar für die Öffentlichkeit einen blumigen Namen erhalten, gehören aber nicht zu den wirklichen Teilnehmern dieser Demonstration, sind aber schon länger für diese Aktivitäten bekannt. Und das waren keine „langhaarigen Bombenleger“, die das berichtet haben.
Als ich mit meiner Ma heute Abend am Telefon drüber sprach, fiel ihr spontan Rudi Dutschke ein.
Ihr fällt zur Zeit ständig was ein, was mit ihrer Vergangenheit zu tun hat.
In Bremen wurden Bomben entschärft, dafür musste man vorher 15.000 Menschen evakuieren. „Wir hörten das Pfeifen, wenn sie paar hundert Meter weiter in der Feldmark ihre Bomben abgeworfen haben und sahen später, wie die verwundeten Soldaten heraus getragen wurden…“ sagte Ma.
Sie war ein Kind zu der Zeit und Kinder spielten nach der Entwarnung in der Feldmark „Blindgänger suchen“ – schaurige Vorstellung.
Wo soll uns der Kapitalismus hin führen – – – ?
Hier ist ein Link zu einem Bericht zur Protest-Demo „Wir zahlen nicht für eure Krise“: www.taz.de
Im TV scheint man lieber schweigen zu wollen oder man zieht sich an dubiosen „Autonomen“ hoch. Die Gründe dürften wohl jedem klar sein.


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Wer hat das gesagt?